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Aus aktuellem Anlass gibts heute mal einen Beitrag zum Thema „sich erden“.Wie wahrscheinlich einige wissen, habe ich mich kürzlich einem Forum angeschlossen, in dem wir ein bestimmtes magisches Buch durchlesen, durchüben und durcherleben.

In diesem Buch geht es auch um die Erdung.

Sich zu erden ist immer besonders dann wichtig, wenn wir das Gefühl haben, abzuheben oder nicht mehr Herr (bzw. Frau) der Dinge zu sein. Dies mag an vielen einzelnen Dingen liegen.

Wir verlieren immermehr den Bezug zu unserer Umwelt und zu unseren Freunden und Verwandten, die uns mit ihren Worten auch ganz gut wieder auf den Boden der Tatsachen bringen können. Wann warst du zuletzt im Wald und hast einen Spaziergang gemacht? Wann warst du zum letzten Mal „bei“ deinen Freunden und nicht über Facebook. Wann hast du mit deiner Familie energisch über deine Zukunftspläne diskutiert.

Es geht eigentlich nur darum in dieser Zeit der Veränderung nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren.

Ich bin zum Beispiel im Winter immer besonders schlecht geerdet. Dass liegt aber nicht daran, dass ich zu wenig Wurzelgemüse essen würde, sondern weil mir im Winter bewusst wird, was ich das ganze Jahr über nicht geschafft habe. Und wie ihr das alle kennt, man nimmt sich dann spätestens zu Silvester vor, im kommenden Jahr werde alles anders. Man schmiedet Pläne und vergisst teilweise im Hier und Jetzt zu leben.

Es ist ja auch sehr schön, dass wir so viele Möglichkeiten haben uns weiterzuentwickeln aber manchmal ist die Besinnung auf das was wir haben auch nicht verkehrt.

Und daran fehlt es mir manchmal. Nicht weil ich egoistisch oder verwöhnt bin, sondern weil ich eigentlich sehr gerne lerne und neue Sachen ausprobiere.

Nun gibt es viele Wege wieder zu sich selbst zu finden. Eine vorherige Bestandsanalyse wäre gar nicht so verkehrt. Was habe ich (also was besitze ich materiell und spirituell), was brauche ich (brauche ich wirklich so viele Dinge, lenken die mich nicht in irgendeiner Art und Weise von dem Wesentlichen ab?) und wo möchte ich hin (materiell, also auch beruflich wie spirtituell). Es ist gar nicht so verkehrt sich im vornherein sich ein Gesamtbild von der eigenen Person zu verschaffen.

Und nun gehts ans eigentliche Analysieren. Hast du zu viel Ballast, dann werf ihn weg. Vielleicht hält er dich vom Wesentlichen ab. Damit meine ich nicht nur materielle Güter, sondern auch emotionaler Ballast. Hast du Freunde, die dir nicht gut tun und dich immer schlecht machen? Dann weg mit ihnen. Das mag zwar etwas hart klingen, aber man fühlt sich nach dem „Aussortieren“ einfach besser und lebendiger. Begrenze dich auf gute aber vielleicht halt weniger Freunde, die dich wirklich unterstützen und mit denen du auch über Probleme reden kannst. Niemand wird im Inneren reich durch flüchtige Bekannte 😉

Nachdem die sog. Bestandsanalyse durchgeführt worden ist gehts ans Eingemachte.

Wie erde ich mich??

Dazu gibt es verschiedene Methoden:

Was immer sehr gut funktioniert ist der Bezug nur Natur. Seid nicht schüchtern und geht raus in den Wald und umarmt einen Baum oder setzt euch in den Wald und hört einfach zu – den Vögeln, das Rascheln der Tiere im Gebüsch, vielleicht seht ihr auch einen Hirsch…

Einige zelebrieren auch die Erdung durch ein richtiges Erdungsritual.

Oder stell dich einfach mit beiden Füßen auf den Boden und visualisiere wie aus deinen Füßen Wurzeln in die Erde wachsen. Immer weiter bis sie dir einen sehr guten Halt geben und du die Lebensenergie der Erde (der Mutter Natur) spürst.

Im Sommer kann man auch wunderbar barfuß draußen rumlaufen, Gartenarbeit machen oder einfach Erde in die Hand nehmen und sie spüren.

Bei einigen funktioniert Yoga auch sehr gut. Besonders erdene Positionen wie der Baum oder der Krieger sind für Erdungen besonders gut geeignet.

Man kann sich auch auf den Boden setzen (am besten im Schneider- oder Lotussitz) und sein Wurzelchakra (am unteren Ende des Steißes) visualisieren und so einige Minuten still meditieren.

Und wieder andere können sich besonders gut erden, indem sie tanzen, musizieren, Sport machen und auch guten Sex haben.

Wie ihr seht, gibt es demnach so viele Möglichkeiten sich zu erden. Es ist garnicht immer leicht für sich die richtige Variante herauszufischen, aber ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Beitrag einen kleinen Einblick in die Erdung – und warum sie wichtig ist – verschaffen.

Auch ich werde in spätestens zwei Wochen viel Ballast von mir werfen. Nach den Uni Klausuren sind erstmal die Schränke in meiner Wohnung dran. Ich habe so viele Bücher – einige müssen davon weg – sie kommen als Spende zur Bücherei oder anderen Institutionen. Auch bewegungstechnisch wird einiges passieren müssen. Und immer wenn möglich wird Yoga gemacht und meditiert.

Hört mal in Euch rein…. seid ihr geerdet?

Liebe Grüße

eure Muse

DSCN7222

(Dieses Bild entstand letztes Jahr bei einem Spaziergang im Wald)

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