Ein neuer Anfang!

Mädels, es hat geklappt. Ich habe einen neuen Job und das witzige dabei ist, ich hätte nie gedacht, dass ich ihn bekomme.

Wenn ich doch überall abgelehnt worden bin, weil ich zu „überqualifiziert“ war, so dachte ich bei diesem Job und besonders im Vorstellungsgespräch, dass ich das nie schaffen würde.

Eine weitere Hürde ist, dass ich nicht nur in Bremen, sondern auch in London eingesetzt werde. Ich bin also schon fleißig am Englisch lernen! (Ich werde dann also mal in London die Winkelgasse suchen 😀 )

Zu allem Überfluss ist mir mein Laptop kaputt gegangen (am 14.09.) und konnte demnach auch hier nichts mehr veröffentlichen. Nun bin ich erstmal über den PC meines Lebensgefährten angemeldet, aber das ist ja auch nicht das Wahre. Ich hoffe also das demnächst ein neuer Laptop/PC für mich drin ist.

Bis dahin müsst ihr euch leider mit dem Lesen noch etwas gedulden.

Ich wünsche Euch eine schöne Woche!

eure Muse

Jobsuche und andere Kuriositäten Teil 1

Hallo ihr Lieben,

ihr glaubt nicht, was ich in den letzten Tagen alles so erlebt habe….daher braucht die Rezension über Wolf-Dieters Storl Buch „Der Selbstversorger“ sowie die Bilder aus dem Nutzgarten meiner Schwiegereltern noch etwas.

Ich muss vielmehr erstmal das Erlebte verdauen.

Wie einige von euch wissen bin ich gerade auf Jobsuche. Ich bin eine gut ausgebildete Frau mit Berufserfahrung und Studium. Und? Ich finde keinen Job. Von Freundlichkeit bis purer Horror war in den letzten beiden Wochen alles an Vorstellungsgesprächen dabei.

Auf viele Stellen erhielt ich nur eine knappe Absage. Das lag nicht an meinem Bewerbungsanschreiben oder meinen Qualifikationen, nein es lag daran, dass ich zu „überqualifiziert“ sei.

Kann man denn für etwas „zu überqualifiziert“ sein? Was verstehen diese Menschen darunter? Kack frech wurde ich auch des Öfteren gefragt, nachdem man mich zum Vorstellungsgespräch geladen hatte, ob ich nicht „unterfordert“ wäre bei dieser Stelle?

Was heißt denn nun wieder bitte „unterfordert“? Ich muss doch genauso hart ackern wie alle anderen auch. Ob ich jetzt eine Note besser in der Realschule abgeschnitten habe oder nicht ist doch total irrelevant. Es könnte doch auch gut sein, dass ich total der Theoretiker bin und praktisch nichts auf dem Kasten habe – um hier jetzt mal umgangssprachlich zu werden.

Immerhin bewerb ich mich doch auf die Stellen…… da werde ich mir doch vorher überlegt haben, welches Aufgabengebiet die Stelle umfasst…. tief durchatmen….

Achja und wenn es nicht die Frage nach der „Überqualifikation“ oder „Unterforderung“ ist kommt ein müdes Lächeln und dann: „Ja, ähm leben Sie in einer Lebensgemeinschaft“?

„Wie sieht Ihre Zukunft in drei bis fünf Jahren aus“?

STOP HALT ICH WEIß WOHIN ES FÜHRT!

Was geht die mein Privatleben an. Was geht diese Menschen an, ob ich mich mal für Kinder und Familie entscheide oder eben nicht! Und genau diese Fragen muss ich rechtlich gesehen in einem Vorstellungsgesspräch nicht beantworten – ich darf sogar lügen.

Während ich das also oft gefragt wurde malte ich mir Kopf aus wie es denn wäre, wenn ich einfach sagen würde:

„Ja, wissen Sie ich wusste das Sie das fragen würden. Daher hab ich Ihnen gleich eine Bescheinigung von meiner Gynäkologin mitgebracht. Ich habe mich nämlich vorsorglich sterilisieren lassen, sie sehen also, ein Kind kommt mir nicht in die Quere!“

Oder:

„Ja, ich habe keinen Lebenspartner sondern eine Lebenspartnerin….sie sehen also, mit Kindern klappt das nicht so ganz!“

Wollen denn alle angelogen werden?? Wollen Personaler veräppelt werden?

Ich bin eine Frau, das ist fakt und ich finde es schön eine Frau zu sein. Nur muss ich dafür auf eine Karriere verzichten? Oder schon vor der Karriere nicht den begehrten Job bekommen, weil ich eine „Frau“ bin? Und wie soll man bitte Kinder groß bekommen, wenn einem schon der Job vorenthalten wird, weil man Frau ist….

Armes Deutschland…und du fragst dich, warum du keine Kinder bekommst oder Frauen frustriert sind, dass sie a.) weniger als ihre männlichen Kollegen verdienen, b.) kaum in Führungspositionen geraten.

DENK DOCH MAL NACH!!!

Daher an alle Frauen: Nicht unterkriegen lassen, Kopf hoch, Brust raus, seid was ihr SEID!

Frauengruppe

Wochenrückblick 26.08. – 1.09.2013

Schlagwörter

Schon lange gabs keinen Wochenrückblick mehr, hoffe jedoch, dass ich nächstes Wochenende auch wieder dazu komme 😉

Wochenrückblick

Nun ein kurzer Abriss….

Also ich muss schon sagen, diese Woche war sehr verzwickt. Ich spüre den abnehmenden Mond und kann es kaum erwarten das bald Neumond ist und kurz darauf der Mond wieder zunimmt.

Diese Woche hatte ich unglaublich doll mit meinem Kreislauf zu tun. Er wollte einfach nicht so wie ich. Und so fühlte ich mich die ganze Zeit schlapp und kraftlos. Sport habe ich nicht gemacht, obwohl in mir der Drang hochkam etwas zu unternehmen, mich zu betätigen.

Dann Donnerstag langes Zittern, Freitag nämlich seit langer Zeit wieder ein Vorstellungsgespräch. Also wenn man sowas nicht so oft macht, dann ist einem schon irgendwie mulmig zu mute. Aber irgendwie hab ich es hinbekommen…

Und ich habe diesmal bewusst darauf geachtet, mich nicht einfach zu „verkaufen“ sondern mich so zu zeigen wie ich wirklich bin. Wer mich dann nicht will…der verpasst was 😉

Das Wochenende war eher langweilig. Ein wenig Arbeit hier und da….aber wirklich was erlebt habe ich nicht.

Ich bin nun also froh, dass heute Sonntag ist und dieses Auf und Ab der letzten Woche nun vorrüber ist. Vielleicht gibt es nächste Woche ein paar Neuigkeiten???

Meine Träume waren sehr wirr und dennoch positiv….sowas hab ich nicht oft. Sind sie doch meist unheilvoll und eher erschreckend. Ist dies nun also ein Wendepunkt oder leide ich unter Verzerrung der eigenen Wirklichkeit? Wir werden es sehen….

Nächste Woche zeige ich euch auch endlich ein paar Fotos aus dem Nutzgarten meiner Schwiegereltern in dem ich mithelfe und stelle auch das Buch „Der Selbstversorger“ von Wolf Dieter Storl vor.

Wie war deine Woche so?

Liebe Grüße von der Muse

Blog des Monats – August – Waldgeflüster

Schlagwörter

, , ,

Hui, ich bin ja schon fast wieder etwas zu spät dran. Aber lieber zu spät, als gar nicht oder?

Dabei wollte ich doch ab August meine neue Rubrik „Blog des Monats“ starten.

Und anfangen möchte ich mit dem Blog „Waldgeflüster“ von der Hexe Fenni und dem Druiden Ilfur (http://hexefenni.blogspot.de) .

Bild

Auf den ersten Blick sehen die Beiden erstmal sehr sehr knuddelig aus, so richtige Mittelalterfreaks könnte man glauben. Ich war also sehr gespannt darauf, was die Beiden so auf ihrer Seite zu berichten habe. Denn ich gehe auch ab und an gerne auf Mittelaltermärkte, aber eher um zu stöbern, nach Steinen und Krimskrams zu suchen. Ab und an trinke ich auch einen köstlichen Met.

Bei dem Blog gefiel mir gleich, dass man alles super schnell findet. Kein langes durchklicken durch verschiedene Seiten. Darüber hinaus fand ich immer wieder atemberaubend schöne Bilder. Und umso mehr ich lies wurde mir klar wieviel Liebe dadrin steckte.

Neben allerhand kreativen Geschick findet man auch Gedanken und Fotos zum Handfasting (irisches Verlobungs- bzw. Hochzeitsritual), Geschichten, Gedichte, Infos zu den Jahreskreisfesten und vieles vieles mehr.

Besonders gefallen mir persönlich immer wieder die Fotos von magischen Orten….da fang ich richtig an zu träumen… von fernen und nahen Orten, einfach voller Magie!

Bild

(Druidenhain in der fränkischen Schweiz, Foto von Waldgeflüster)

Lasst euch inspirieren, wagt mal einen Blick dorthin, es wird euch gefallen!

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende

eure Muse

Buchrezension „Magic Cleaning – Wie richtiges Aufräumen ihr Leben verändert“

Schlagwörter

,

Ok, ob ihr es glaubt oder nicht. Ich liebe Aufräumbücher.

Besonders wer mein alltägliches Chaos zu Hause kennt, würde dies nicht vermuten. Ich vermute aber mal, ich habe bislang noch nicht das richtige „Aufräumbuch“ entdeckt. Aber damit ist jetzt Schluss.

Ich kann euch nur raten: Herrscht bei euch das Chaos wie bei Hempels unterm Sofo? Dann kauft es euch. Ich kann es 100% weiterempfehlen. Und ich kann auch sagen, dass ich dieses Buch für immer behalten werde, um noch ein weiteres Mal darin zu lesen.

Bild

Die Japanerin Marie Kondo hat so eine gewisse Schreibart, die irgendwie jedem gefällt. Sie schreibt locker, aber präzise und bringt so viele Beispiele an, dass ich fast auf jeder Seite mir eingestehen musste, ja es stimmt, so bist du auch 🙂

Darüber hinaus haucht sie den Gegenständen Leben ein und erklärt, warum es Socken gar nicht mögen , wenn sie als Knäuel in einer Schublade liegen 😀 oder warum man abends seine Handtasche ausleeren sollte….

Oder warum wir erst anfangen müssen unseren Kleiderschrank auszumisten bevor wir zu den Büchern und später dann zu den Erinnerungsstücken gelangen….
Sie hat eine wirklich unglaublich gute Strategie.

In dem ganzen Aufräumwahn habe ich sogar letztes Wochenende mein komplettes Wohnzimmer weiß gestrichen, ein großes Regal (war eh nur vollgestellt) abmontiert und die Hälfte weggeworfen, hinterm Sofo sauber gemacht!!! :O und sogar die Ecken mit Acryl verfugt……

Und ich bin noch nicht fertig.

Also ein wirklich uneingeschränkt empfehlenswertes Buch übers Aufräumen. Ich werde es nie wieder aus den Händen geben! Ein wahrer Schatz…..und dabei hab ich es mir nur gekauft, weil ich noch einen Gutschein hatte und nicht wusste, was ich lesen sollte 😀

Eure Muse

Hexenköfferchen

Hallo ihr Lieben,

in den Weiten des Internets entdeckte ich letztens dieses kleine magische Köfferchen. Aus Naturholz und mit Runen verziert…..oh ich hab mich sofort verliebt.

Innendrin ist viel Stauraum für eine Athame, kleine Fläschen gefüllt mit Kräutern….man könnte auch Quellwasser mitnehmen, Räucherware, eine kleines Notizbuch und vieles vieles mehr.

Da mein Vater gerlernter Tischer ist, werde ich ihn demnächst bitte für mich dieses kleine Köfferchen zu bauen. Ich bin gerade in totaler Vorfreude. Einen Holzbrenner hat er auch, so lassen sich meine persönlichen Runen gleich mit einritzen.

 

witches_brew_kit(Foto: witches brew kit by davianart)

Sobald ich dieses Köfferchen habe und alles verstaut habe, gehts in die freie Natur. Da hat man für seine Rituale immer alles dabei.

Was würdet ihr alles reinpacken bzw. was darf auf keinen Fall fehlen?

 

Eure Muse

Auszeit

Meine Lieben,

wie ihr sicherlich schon mitbekommen habt, habe ich mir eine kleine Auszeit genommen.

Nicht nur vom Blog schreiben sondern generell von allem. Manchmal stößt man einfach an seine Grenzen im Alltag und braucht Ruhe, damit alles wieder geordnet werden kann.

Erfahrungsgemäß dauert es bei mir aber nicht allzu lange 😉

Wie die meisten von euch wissen (12 wilde Schwäne) habe ich vor kurzem mein Staatsexamen geschrieben. Und was die Wenigsten von euch wissen, dieses habe ich nicht bestanden.

Am 8 Juni diesen Jahres stand ich also vor den Ergebnissen und konnte einfach nur mit dem Kopf schütteln. Ich dachte wirklich man möchte mich veräppeln und konnte es nicht fassen, dass ich durchgefallen war.

Der Plan A sah halt so aus, dass ich ab Oktober ins Referendariat gehe….selbst für die mündliche Prüfung habe ich schon gelernt. Und dann das….. ein Plan B gab es leider nicht.

Es war also an der Zeit, das Vergangene zu überdenken und irgendwie neu anzufangen! Aber wo und wie?

Kommt ein neues Studium in Betracht? Schaffe ich es mental noch einmal das Staatsexamen zu schreiben? Brech ich alles ab und arbeite wieder im Büro?

Fragen über Fragen, alle Leute wollten gerne wissen, was ich denn nun vorhabe….

Das Schlimme oder vielleicht auch das Gute ist: Ich weiß es noch nicht!

Ist es schlimm nicht zu wissen wie die Zukunft aussieht? Im Moment lass ich mich eher treiben….

Aber so langsam bekomm ich wieder halt…und es geht auch mit dem Blog weiter.

Liebe Grüße

Eure Muse

Bild

Zeit statt Zeug

So heißt eine neue Bewegung im Internet. „Wozu das dritte Handy, den sechsten Schal oder das zehnte Parfüm verschenken, wenn es doch schönere Dinge im Leben gibt?“ Nämlich sich Zeit nehmen für andere Menschen…..

Und diese neue Bewegung wird mir immer wieder bewusst.

Vor kurzem ist mein Stiefopa gestorben. Ich hatte jetzt nicht so den Kontakt zu ihm. Traurig fand ich es aber für meine Oma, die nun alleine ist. Nach einer gescheiterten Ehe sich nochmal mit fast sechzig Jahren zu verlieben – dazu gehört einiges. Sie hatte also nochmal das Glück einen Mann zu finden, mit dem sie fast 15 Jahre zusammen war. Ich muss ihm sehr hoch anrechnen, dass er als nierenkranker Patient auf eine Spenderniere verzichtete, weil es ihm (wörtlich) wichtiger war, dass ein junger Patient, der sein Leben noch vor sich hat, eine zweite Chance bekommt. Er hätte sein Leben so gut wie gelebt. Da war er aber erst 62 Jahre alt. Es war sein Todesurteil auf Zeit. Für diese Entschlossenheit und Mut danke ich ihm sehr. Was folgten waren jahrelange Dialyse ohne Erfolgsaussicht.

Nachdem mein Stiefopa acht Jahre durchgehalten hatte entschlief er vor kurzem. Ich versuchte meine Oma so viel wie möglich zu unterstützen. Begleitung zu Behörden, Ausflüge in die Stadt, einfach mal ein Eis essen gehen oder in die Gärtnerei und ein paar Blumen betrachten, durch die Stadt schlendern, in den Buchladen schleifen oder einfach zum Kaffee trinken rumkommen.

Ich fand diese Besuche und Ausflüge total schön und hatte auch das Gefühl etwas Gutes zu tun. Ein fader Beigeschmack war nur, wenn sie mir Geld zusteckte. Klar, ich bin ihre Enkelin, aber ich wollte nicht für die Besuche „bezahlt“ werden. Sie meint es nicht böse, aber wir haben uns schon etwas gestritten, wenn ich das Geld mit verschränkten Armen abgelehnt habe.

Ich genieße die Ausflüge, ich mache es gerne. Und ich tue diese Dinge nicht für Geld, sondern weil ich weiß, dass sie etwas einsam ist.

Vor kurzem traf ich auch unsere Nachbarin. Sie ist schon älter und kann nicht mehr so gut gehen. Da hab ich ihr vor kurzem angeboten, wenn sie mal Hilfe mit dem Einkauf und den Tüten braucht, soll sie einfach bei mir klingeln und ich fahr mit ihr dahin. Ganz entrüstet guckte sie mich an und sagte zu mir: „Du hast doch schon so viel zu tun, das kann ich nicht verlangen“! Ich antwortete nur knapp, dass es doch nur ein paar Minuten wären. Die kann ich auch mit Helfen verbringen anstatt vor dem Fernseher.

Vor ein paar Wochen ungefähr sah ich das eine ältere Frau Hilfe brauchte mit ihren schweren Tüten. Ich fragte, ob ich ihr helfen könne und sie guckte mich böse an und sagte „nein danke“!

Ach, ich habe noch so unzählig viele Bespiele!

Wie kommt es, dass die Leute so erschrecken, wenn man ihnen Hilfe anbietet?

Gilt mittlerweile das Motto: „Wenn jeder an sich selber denkt, ist an alle gedacht?“

Ich kann dies nicht akzeptieren. Ich habe zwei gesunde Hände und zwei gesunde Arme und so lange ich gesund bin, kann ich doch anderen Menschen helfen. Ich finde das ist das mindeste was man tun kann. Haben wir uns alle schon so weit voneinander entfernt, dass es uns fremd vorkommt, wenn wir uns für andere Menschen verantwortlich fühlen?

Zurück zur Bewegung „Zeit statt Zeug“.

Dort wird einem bildlich veranschaulicht, was man anstatt Konsümgüter kaufen noch tolles für jemand anderes machen kann. z.B. Vorlesen statt ein Buch verschenken, Stricken beibringen statt einen Pullover verschenken und dazu gibts dann schöne Statistiken.

Aber schaut selbst:

http://www.zeit-statt-zeug.de/

Viel Spaß beim Stöbern und man kann auch seine eigenen Ideen mit einbringen. Wann verbringst du mehr Zeit mit anderen Menschen???

Vegane Kosmetik

Also manchmal habe ich ja das Gefühl, dass die wunderbare Liath (http://wegedermagie.wordpress.com) und ich die gleichen Gedanken haben.

In der letzten Nachtschicht (hatte einen studentischen Aushilfsjob für einen Monat) kam mir die Idee über vegane Kosmetik zu posten.

Ich bin ja schon lange der Meinung, dass für meine Kleidung oder Kosmetik kein Tier sterben muss. Das war natürlich nicht immer so – ganz einfach weil ich viele Fakten gar nicht kannte. Ich wusste, dass meine Schuhe aus Leder waren – ja und? Ich dachte damals alles würde nur aus den Resten der Fleischindustrie hergestellt werden, was ja im nachhinein totaler quatsch ist. Ich fing also schon vor Jahren an keine Kleidung zu tragen, die aus Leder, Fell oder Daunen besteht.

Geht mal im Winter in ein Modehaus und sagt ihr braucht eine dicke Winterjacke aber ohne Daunen und Fell. Nachdem ihr verächtend angeguckt wurdet wird euch klar gemacht, dass sie sowas nicht haben. Da müsse man schon in einen Laden mit minderwertiger Qualität gehen. Geil oder?

Im Endeffekt wurde es dann eine dicke Winterjacke ohne Daunen und Fell für nur 15 EUR. Die habe ich nun seit vier Jahren und fällt quasi schon auseinander. Ich brauche also für den kommenden Winter eine neue Winterjacke. Diesmal werde ich aber zusätzlich darauf achten, dass sie auch fair hergestellt wurde.

Aber zurück zum Thema. Wie ihr seht kann man schon mit dem Verzicht auf Leder, Fell oder Daunen einiges bewirken. (Einige verzichten auch auf Wolle, dass schaff ich persönlich nicht immer, manchmal ist ein Wollanteil in der Kleidung).

Der nächste Schritt war also weiteres Tierleid zu vermeiden. Ich entwickelte also schnell eine Abneigung gegen Kosmetik, die an Tieren getestet wurden. In Deutschland sind Tierversuche zwecks Kosmetikherstellung verboten, dass hindert große Konzerne natürlich nicht, ihre Tierversuche ins Ausland zu verlagern.

Ich frage mich aber schon lange, warum überhaupt Tierversuche für Kosmetikinhaltsstoffe gemacht werden. Immerhin unterscheidet sich unserere Zellstruktur von Kaninchen z.B. erheblich. Andere Methoden sind also längst überfällig gewesen!

Am 11.03.2013 erließ das Europäische Parlament ein Gesetz, in dem es den Kosmetikherstellern verboten wird, Kosmetik die an die an Tieren getestet wurde in die EU einzuführen. Das bedeutet: Werden Kosmetikinhaltsstoffe z.B. in Indien an Tieren getestet, dürfen diese nicht für ein Produkt verwendet werden, welches in Deutschland eingeführt wird. Viele Kosmetikfirmen haben also in den letzten Jahren vermehrt in tierversuchsfreie Testverfahren investiert. Das ist nicht zuletzt den Menschen und Organisationen zu verdanken, die sich schon seit Jahrzehnten für das Tierwohl einsetzen.

Bis es aber Verstöße auch streng sanktioniert werden, dürfte es wohl noch etwas dauern. Daher ist es wohl das beste im Moment noch Kosmetik zu benutzen, die definitiv tierversuchsfrei und möglichst vegan hergestellt wurde.

Hier eine kleine Übersicht von Kosmetik, die sich gut eignet.

Es ergeben sich oft Widersprüche. Einerseits werden Körperpflegeprodukte z.B. von Alterra (Rossmann) mit der veganen Blume bedruckt, der Rest von Alterra wie dekorative Kosmetik erhält dieses Siegel nicht. Die Produkte mit der Blume drauf sind aber definitv vegan, weil sie von der Vegan Society überprüft wurden.

Ich bin aber ehrlich. Für mich ist primär wichtig, dass sie nicht an Tieren getestet wurde. Dann gucke ich ob sie vegan ist. (Ich muss nicht unbedingt ein Milch-Honig-Shampoo haben 😉 ). Bei einigen Produkten tappt man aber im dunkeln und muss sich quasi auf seine Intuition verlassen.

Wie wäre es mal, wenn man ein Produkt in die Hand nimmt, die Augen schließt und fühlt, ob es das passende ist….wie oft würde man es wieder zurückstellen? Und wie oft würde man von der Seite dumm angeglotzt werden, weil man die Augen schließt und sich in das Produkt hineinfühlt? 😀 😀 😀

Hier mal ein paar Listen. Es gibt auch eine App fürs Handy (Tierversuchsfreie Kosmetik im google shop suchen. Ist kostenlos und ganz hilfreich).

http://www.kosmetik-ohne-tierversuche.de/ (eingeteilt in dekorativer Kosmetik und Körperpflegeprodukte, mag die Seite echt gerne, weil sehr informativ. Die Seite ist von peta und demnach sehr streng).

Hier der Blog von blanc et noir: http://www.kosmetik-vegan.de/tierversuche/

Sie überprüft ihre tierversuchsfreie Liste regelmäßig und führt auch Unternehmen auf, die Tierversuche durchführen. Lesenswert!!!

Ihr seht, man kann auch mit Kleinigkeiten einiges bewegen. Und dank des veganen Mainstream der zurzeit vorherrscht, wird es immer leichter vegane Produkte zu finden.

Ich bin gerne Frau und schminke mich gerne aber bitte ohne Tierleid. Ich hoffe ich konnte dich davon überzeugen!

Bild

lg grüne Muse